Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, 


In der öffentlichen Wahrnehmung steht das Schwerpunktthema dieser Ausgabe Energie und Klimaschutz aktuell nicht ganz so hoch im Kurs. Die Klimaziele wurden im Zuge der jüngsten Koalitionsbildung erst kleinlaut verschoben. Andere Themen wie innere Sicherheit, die Digitalisierung der Wirtschaft und die Stabilisierung von Krisenherden dominieren die politische Diskussion in Deutschland, Europa und der Welt. 


Anders das Engagement im regionalen Kontext: Dort setzen Gebietskörperschaften und Unternehmen
vieles daran, die Lebensgrundlagen von uns allen zu erhalten und die Energiewende zu beschleunigen. Neue Konzepte sind gefragt, sagt Landrat Scherf in unserer Kolumne z!um Schluss, eine Aufforderung an alle in der Region, ihr kreatives Potenzial zum Wohl unserer Natur und unserer Gesellschaft einzubringen.


Dass man im Kleinen etwas bewegen kann und muss, um Großes zu erreichen, dieser Überzeugung sind auch zahlreiche Vordenker und Vormacher: Da werden unter anderem Lösungen erarbeitet und umgesetzt, die Immobilien, Maschinen und Anlagen Konzepte und Leuchtturmprojekte für die Nutzung erneuerbarer Energien vorgestellt. Gleichzeitig zeigen Unternehmen auch großes Engagement, ihr komplettes unternehmerisches Handeln klimaneutral zu gestalten. Beispiele für Vorzeigeprojekte aus unserer Region finden sich in dieser Ausgabe.


Die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird. Das kann man durch energieeffizientere Geräte erreichen. Oder – das klingt sicher unpopulärer – einfach durch Verzicht. Ein kritischer Blick auf das eigene Konsumverhalten zeigt vermutlich hier und da Möglichkeiten auf, den Energieverbrauch privat und beruflich zu reduzieren. Vielleicht ist es unbequem, lieb gewonnene Gewohnheiten aufzugeben, doch sind wir nicht alle gefragt, dem Klimawandel zu begegnen und nachhaltig zu agieren? 


In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einige wertvolle Anregungen beim Lesen dieser Ausgabe.


Ihre Z!-Redaktion

 

P.S. Testen Sie Ihren ökologischen Fußabdruck

Lebensmittel, Kleidung, Heizung und Mobilität – das alles verschlingt natürliche Ressourcen unseres Planeten. Aber wie viel können die Ökosysteme uns zur Verfügung stellen? Was müssen wir tun, damit die Ressourcen dauerhaft für alle Menschen reichen? 


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