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PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN

Elektrische Prozesserhitzer nach ATEX 94/9/EG

Einsatz in explosionsgefährdeten Zonen


Elektrische Prozesserhitzer

Produktivität, Anlagenverfügbarkeit, Prozesssicherheit – Stichworte, die ganz oben auf dem Wunschzettel von industriellen Anwendern stehen. Bei genauer Kenntnis der spezifischen Anwendung stellen elektrische Prozesserhitzer zur Erwärmung von Flüssigkeiten oder Gasen eine überaus wirtschaftliche Alternative zu traditionellen DampfÖl- oder Gasheizungen dar. Beim Einsatz in explosionsgefährdeten Zonen werden darüber hinaus besondere Anforderungen an die Geräte gestellt.

Typische Beheizungsanwendungen sind die Erwärmung von Gasen (Luft, Erdgas, Brenngas, Dampf) oder die Erwärmung von Flüssigkeiten (Rohöl / technische Wärmeträger). In industriellen Betrieben, wie z.B. chemischen oder petrochemischen Fabriken, Lackierereien, Kraftwerken, Kläranlagen, aber auch in der Textil- oder Kunststoffindustrie kann es unter bestimmten Voraussetzungen zu einer Explosionsgefährdung kommen. Hersteller von Betriebsmitteln für den explosionsgefährdeten Bereich, Errichter und Betreiber von Anlagen in Betrieben und Bereichen, in denen Explosionsgefahr besteht, müssen unter Beachtung der einschlägigen europaweit geltenden Gesetzte alle Vorkehrungen treffen, um eine Explosion zu vermeiden.

Explosionsgefahr kann beim Umgang mit brennbaren d.h. oxidierbaren Stoffen auftreten, wenn diese Stoffe als Gase (z.B. Methan, Propan), Dämpfe (gasförmige Phase über flüssiger Phase), oder in feiner Verteilung als Nebel (zerstäubte Flüssigkeit) oder Stäube vorliegen, ihre Konzentration im Gemisch mit Luft innerhalb bestimmter Grenzen liegt und die Gemischmenge Gefahr drohend ist.

Damit Explosionen in atmosphärischer Luft stattfinden, sind in der Regel drei Voraussetzungen erfüllt:

  • Brennbarer Stoff (z.B. zündfähiges Gas)
  • Sauerstoff (Luft)
  • Zündquelle (heiße Oberfl äche, Zündfunken)

Prinzipiell gilt, dass man in explosionsgefährdeten Bereichen Schutzmaßnahmen ergreifen muss, um eine Explosion zu vermeiden oder deren Folgen zu minimieren. Ziel ist es zu verhindern, dass eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre entsteht (Primärer Explosionsschutz) oder eine Zündung stattfindet (Sekundärer Explosionsschutz). Wenn primäre und sekundäre Schutzmaßnahmen nicht sinnvoll oder verlässlich genug realisiert werden können, müssen weitere konstruktive Maßnahmen (Konstruktiver Explosionsschutz) getroffen werden.

Die Firma Ohmex in Großwallstadt bietet in diesem Bereich innovative Lösungen an.

Ansprechpartner

Wolfgang Vogler
Telefon: 06022 26-1201
E-Mail: vogler@ohmex.de

 

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