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Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe
Mit dem KomCamp 2011 fand ein neues Veranstaltungskonzept Einzug in die Region
Themen selbst bestimmen, diskutieren statt nur zuhören – das Konzept der ersten Unkonferenz am Bayerischen Untermain war für die Mehrheit der geladenen Gäste absolut neu. Entscheider aus Marketing und PR hatten sich im Seehotel Niedernberg eingefunden, um Probleme aus dem Berufsalltag zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen. Für die meisten soweit nichts Neues, nur das Veranstaltungsformat war ungewohnt.
Während des Vormittags wichen die Zweifel jedoch schnell dem zunehmenden Interesse an der neuen Form des Wissenstransfers. In sogenannten Sessions diskutierten die Anwesenden über Wege der Neukundengewinnung, den richtigen Umgang mit Social-Media-Tools und neue Möglichkeiten im Bereich Corporate Social Responsibility. In Teamwork wurden Konzepte entwickelt, Lösungsansätze gesucht und Kontakte geknüpft. „Es war ein etwas zäher Beginn, aber ich habe interessante Leute kennen gelernt, die mir für meine Arbeit durchaus Impulse geben konnten“, resümiert Detlef Sieverdingbeck, der bei Linde Material Handling für die Leitung der Unternehmenskommunikation zuständig ist.
Wie man soziale Netzwerke zu Bewerbungszwecken nutzen kann, zeigte der Vortrag von Jochen Henke. Der Social-Media-Manager bei der Stieglbrauerei Salzburg kam mit Hilfe von Facebook zu seinem jetzigen Job. Den Nutzen sozialer Netzwerke hat auch Jutta Stephany, Geschäftsführerin des gleichnamigen Consultingunternehmens, erkannt: „Facebook ist ein gutes Medium, um nah und ehrlich mit den Kunden zu kommunizieren. Dabei ist Vertrauen im Bereich Social Media genauso wichtig wie im realen Leben.“ Der Einsatz von audiovisuellen Medien im Marketing stand ebenfalls auf der Agenda des KomCamps und warf weitere spannende Fragen auf wie „Welche Anforderungen muss ein Podcast für eine Tourismusregion erfüllen?“ und „Worauf muss ich beim Dreh eines Unternehmensporträts achten?“
Durch die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche der Teilnehmer konnten Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden. Jeder ein Experte auf seinem Gebiet, teilten die Anwesenden ihr Fachwissen untereinander und profitierten gleichzeitig von den Erfahrungen der anderen. Darin besteht auch der eigentliche Zweck der Veranstaltung: voneinander und miteinander lernen und sich für neue Formen abseits der gewohnten Praktiken öffnen. Am Ende des Tages waren sich die KomCamp-Besucher einig, dass dieses Ziel mit Bravour erreicht wurde.
Das KomCamp geht auf die Initiative von ZENTEC und knoefler-journalist zurück. Darüber hinaus wurde die Veranstaltung von verschiedenen Unternehmen der Region tatkräftig unterstützt.
Ansprechpartnerin
Christine Widmer
Telefon: 06022 26-1113
E-Mail: widmer@zentec.de





