[ Zur Hauptnavigation springen ]

[ Zur Unternavigation springen ]

[ Zur Suchnavigation springen ]

[ Zur Servicenavigation springen ]

[ Zum Inhalt springen ]

[ Zu den aktuellen Meldungen springen ]

Hauptnavigation:

Sponsoren:

Inhalt:

Netzwerke, Cluster und Technologieförderung

Ökologisches und ökonomisches Recycling von kritischen Wertstoffen und Substitution von Werkstoffen

Schlüsselübergabe für Fraunhofer-Projektgruppe in Alzenau

Am 23. Mai wurden in Alzenau die Weichen für die Fraunhofer-Projektgruppe Wertstoffkreisläufe und Werkstoffsubstitution gestellt. Walter Scharwies, Erster Bürgermeister der Stadt Alzenau, übergab den Schlüssel für die Räumlichkeiten an Prof. Gerhard Sextl, den Leiter des Fraunhofer ISC in Würzburg – des Mutterinstituts der neuen Projektgruppe.

Schon seit Jahren hatte die Region den Gedanken, ein Institut einer großen Forschungsgesellschaft anzusiedeln. Eine konkrete Chance ergab sich, nachdem ZENTEC im Herbst 2010 das Thema Ressourcenstrategie im InnovationsForum anbot und Prof. Armin Reller für einen Vortrag nach Alzenau einlud. In den nachfolgenden Wochen wurde die Idee einer Ansiedlung mit Unternehmen diskutiert und Kooperationsansätze sondiert. Gleichzeitig führten politische Entscheidern zahlreiche Gespräche.

Im Januar und April dieses Jahres fanden zwei Workshops mit Unternehmen statt. Sie zeigten, dass das Interesse in der Industrie an einer anwendungsorientierten Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Ressourcensicherung riesengroß ist. Der Verein Materials Valley trieb gemeinsam mit dem Fraunhofer ISC das Vorhaben zur Gründung eines neuen Fraunhofer-Instituts voran und wurden hier stark durch den Landrat des Landkreises Aschaffenburg, Dr. Ulrich Reuter, unterstützt ebenso wie durch den Bürgermeister von Alzenau, Walter Scharwies.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gab am 16. Mai grünes Licht für den Beginn der Maßnahmen, der Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft stimmte fast zeitgleich der Gründung einer Projektgruppe zu. Damit können nun auch die praktischen Vorbereitungen für die räumliche Unterbringung und den Personalaufbau beginnen.

Möglich wurde das schnelle Vorgehen durch ein vorbildliches Zusammenwirkenaller Entscheidungsträger im Münchner Wirtschaftsministerium, in der Fraunhofer-Gesellschaft, im Landkreis Aschaffenburg und in der Stadt Alzenau. Die Stadt Alzenau stellt der zukünftigen Projektgruppe ein Bürogebäude und potenzielles Erweiterungsgelände zur Verfügung. Aufgabe der Projektgruppe wird es zunächst sein, neue Verfahren zum Recycling von kritischen Wertstoffen zu entwickeln. In
einem weiteren Schritt soll auch an der Substitution von Werkstoffen gearbeitet werden, deren Verfügbarkeit als kritisch beurteilt wird. Die Gruppe wird als Keimzelle eines zukünftigen Fraunhofer-Instituts gesehen. Sextl ist zuversichtlich, dass dieses Thema tragfähig ist für eine eigenständige Forschungseinrichtung: „Rohstoffe intelligent nutzen statt sie einfach zu verbrauchen – dafür soll die Projektgruppe Strategien und praktisch umzusetzende Verfahren entwickeln.“

Das Land Bayern hat für dieses Ziel eine Anschubfinanzierung des Vorhabens in Höhe von 5 Millionen Euro für die ersten drei Jahre zugesagt. Die offizielle Gründungsveranstaltung der Projektgruppe ist noch für den Herbst vorgesehen, nachdem erste Bauarbeiten am Standort abgeschlossen sein werden. Dann kann die Projektgruppe ihre Arbeit aufnehmen.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Gerhard Sextl
Telefon: 0931 4100—100
E-Mail: gerhard.sextl@isc.fraunhofer.de

 

[Zum Seitenanfang]