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Ausgezeichnetes Motorspindelkollisionsschutzsystem

JAKOB Antriebstechnik bringt einmal mehr neue Impulse für den Maschinenbau

Innovationsstandort Bayerischer Untermain – die JAKOB Antriebstechnik GmbH aus Kleinwallstadt ist leuchtendes Beispiel für wegweisende Entwicklungen aus der
Region. Seit 40 Jahren gehört das Unternehmen zu den führenden Herstellern von Kupplungen und Spannelementen für den Maschinenbau. Der Firmengründer und Geschäftsführer Ludwig Jakob selbst entwickelte und patentierte die heute gängige Metallbalgkupplung. Über die Jahre konnte JAKOB Antriebstechnik der Branche immer wieder Impulse geben. Und auch die jüngste Entwicklung – ein Motorspindelkollisionsschutzsystem – verspricht an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Die wegweisende Neuheit wurde jüngst auf der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung AMB in Stuttgart vom Fachmagazin Maschinenmarkt“ mit dem renommierten „Innovationspreis“ ausgezeichnet.

Schaden begrenzen, Kosten minimieren

„Beim Motorspindelschutzsystem MS³ sind wir ganz neue Wege gegangen“, erklärt Ingenieur Dr. Arno Wörn. Der Entwickler zeichnet maßgeblich verantwortlich für das Produkt. Zum besseren Verständnis: Die Motorspindel ist der Antriebsmotor des spanenden Werkzeuges in einer Werkzeugmaschine. Bei der Kollision des eingespannten Werkzeuges – etwa eines Bohrers oder Fräsers – mit dem zu bearbeitendem Werkstück können enorme Stoßkräfte auftreten. „Im schlechtesten Fall werden dabei die stoßempfindlichen Komponenten der Welle zerstört.“ Die Spindel muss dann repariert oder komplett ersetzt werden. Dadurch entstehen hohe Kosten. Das Werkzeugmaschinenlabor WZL der Technischen Hochschule RTWH Aachen beziffert den durchschnittlichen Kostenaufwand auf etwa 23.000 Euro. „Wenn die Motorspindel komplett ersetzt werden muss, können sich die Kosten aber auch auf mehr als 40.000 Euro summieren“, weiß Dr. Wörn. Das innovative System MS³ verhindert solche Schäden.

Erfolgreiche Kooperation von regionaler Wirtschaft und Wissenschaft

Für die ersten Praxistests mit dem neuen Produkt hat JAKOB Antriebstechnik eng mit dem Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen PTW der TU Darmstadt zusammengearbeitet. Die Kooperation aus Wissenschaft und Wirtschaft entstand, da Dr. Arno Wörn am PTW bei Professor Dr. Eberhard Abele promovierte. An einem gemeinsamen Stand auf der AMB in Stuttgart präsentierten JAKOB Antriebstechnik und das PTW Darmstadt die von Projektträger AIF Berlin im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderte Neuheit. Anfragen und Zuspruch aus Japan und den USA haben die Entwickler bereits auf der Messe bekommen. „Mit einem so großen Interesse haben wir gar nicht gerechnet“, freut sich Dr. Wörn.

Ansprechpartner

Rupert Hohm
Telefon: 06022 2208-0
E-Mail: hohm@jakobantriebstechnik.de

 

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