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Netzwerke, Cluster und Technologieförderungen

Übergabe des Förderbescheids durch Peter Kartmann, Innovationsberatungsstelle Nordbayern (links)

Übergabe des Förderbescheids durch Peter Kartmann, Innovationsberatungsstelle Nordbayern (links)

Forschungsprojekt AsProMed gestartet

Reis Robotics wirkt aktiv an clusterübergreifendem Vorhaben mit

„Assistenzsysteme für die Produktion und für medizinnahe Anwendungen“, kurz AsProMed, soll Grundlagenarbeiten und Entwicklungen auf dem Gebiet der roboterbasierten Assistenten zur Prävention, Rehabilitation und Integration von leistungsgeminderten Menschen durchführen.

Clusterübergreifendes Forschungsprojekt

Die drei beteiligten Cluster „Mechatronik und Automation“, „Sensorik und Leistungselektronik“ sowie „Medizintechnik“ haben für dieses Forschungsprojekt positive Gutachten erstellt und wirkten bei der Vermittlung von Projektpartnern aktiv mit. Reis Robotics ist in diesem Forschungsvorhaben einer der wesentlichen Entwicklungspartner. Weitere Entwicklungspartner sind das IWB Anwendungszentrum in Augsburg, die Firma Blackbird in München und die Diakonie in Neuendettelsau.

Prävention und Reintegration

“Für Reis Robotics hat dieses Forschungsvorhaben eine sehr hohe Bedeutung. Die in diesem Projekt entwickelten Grundlagen zielen einerseits auf die Prävention. Mit Hilfe von Robotern sollen Menschen bei schweren Arbeiten im industriellen Umfeld so entlastet werden, dass gesundheitliche Schädigungen vermieden werden können. Andererseits können die im Rahmen des Forschungsprojektes entwickelten Roboter jedoch auch eingesetzt werden, um leistungsgeminderte
Personen wieder in industrielle Produktionsumfelder integrieren zu können” betont Dr. Eberhard Kroth, Geschäftsführer der Reis Group Holding.

Gleich in der Praxis testen

Durch das direkte Einbeziehen eines Anwenders in Form der Diakonie wird gewährleistet, dass Roboterassistenzsysteme erforscht und entwickelt werden, die tatsächlich geeignet sind, Personen länger im Arbeitsleben zu halten und Personen, die eine Behinderung oder arbeitsbedingte Schädigungen haben, besser in den Arbeitsprozess einzugliedern.

Die Diakonie in Neuendettelsau steht darüber hinaus zukünftig auch zur Verfügung, Prototypen solcher Roboterassistenzsysteme im täglichen Betrieb zu testen. Für die betroffenen Personen bedeutet die Unterstützung durch Roboterassistenzsysteme eine enorme Steigerung der Lebensqualität. Für die mit solchen Systemen arbeitenden Betriebe ergibt sich ein betriebswirtschaftlicher Vorteil durch größere Fertigungstiefe und die Möglichkeit, durch effektivere Arbeit neue Kunden zu gewinnen. Der volkswirtschaftliche Nutzen von Roboterassistenzsystemen liegt darin, dass vorgeschädigte oder behinderte Personen länger bzw. besser im Arbeitsleben gehalten werden können. Im Forschungsprojekt werden darüber hinaus auch Grundlagen für spätere Assistenzsysteme z. B. im Pflegebereich gelegt.

Das Vorhaben wurde im Rahmen der Leitprojekte Medizintechnik (BayMED) von der Innovationsberatungsstelle Nordbayern genehmigt. Es wird ko-finanziert durch den bayerischen Staat und EFRE-Mitteln aus Brüssel und hat eine Projektlaufzeit von drei Jahren.

Ansprechpartner

Dr. Eberhard Kroth
Telefon: 06022 503-801
E-Mail: e.kroth@reisrobotics.de

 

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