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KOLUMNE ZUM SCHLUSS

OB Klaus Herzog
Von Klaus Herzog, Oberbürgermeister Stadt Aschaffenburg
Die zunehmende Mobilität unserer Gesellschaft stellt unsere Region vor große Herausforderungen. Der Bayerische Untermain als Teil der Metropolregion Rhein-Main braucht funktionierende Verkehrssysteme und eine gut ausgebaute Infrastruktur. Dies erfordert gemeindeübergreifende Lösungen, da der Verkehr nur so nachhaltig und umweltverträglich gesteuert werden kann. Im Öffentlichen Personennahverkehr wird dieses regionale Handeln bereits mit großem Erfolg praktiziert. Die lokalen Verkehrsunternehmen haben sich zur leistungsstarken Verkehrsgemeinschaft am bayerischen Untermain (VAB) zusammengeschlossen. Der Anschluss an das Rhein-Main-Gebiet konnte mit dem Übergangstarif in den Rhein-Main-Verkehrsverbund hergestellt werden.
Um die Verkehrsinfrastruktur fit für die Zukunft zu machen, investiert die Stadt Aschaffenburg in einen modernen, leistungsstarken Regionalen Omnibusbahnhof und eine Busbeschleunigung. Nur ein schneller und komfortabler ÖPNV wird von den Kunden angenommen.
Ein leistungsstarker Busverkehr braucht die Schiene als Rückrat. Die Region fördert daher den Ausbau von Schienenhaltepunkten wie den neuen Haltepunkt Hochschule an der Maintalbahn. Der ICE- Halt Aschaffenburg ist und bleibt ein wichtiger Standortfaktor, der durch den 2008 beginnenden Neubau des Hauptbahnhofs weiter an Bedeutung gewinnt. Die Region Bayerischer Untermain lehnt daher eine Realisierung der Mottgersspange geschlossen ab.
Bei der Straßeninfrastruktur ist aus regionaler Sicht der Ausbau der Autobahn A 3 zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg West und Ost als wichtigstes Projekt zu nennen. Die Verkehrsfreigabe der 6 streifigen Autobahn in diesem Bereich rückt näher. Für die Region ist es wichtig, dass die Ausbaumaßnahmen Richtung Spessart zügig weitergehen.
Um die vielen kommunalen Verkehrsinfrastrukturprojekte in der Region Bayersicher Untermain zu verknüpfen, soll unter der Leitung des staatlichen Bauamtes ein Verkehrsmodell entwickelt werden, von dem alle Gebietskörperschaften profitieren werden.
Ansprechpartner
Dirk Kleinerüschkamp
Telefon: 06021/330-258
E-Mail: dirk.kleinerueschkamp@aschaffenburg.de





