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MANAGEMENT/ FINANZIERUNG
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Besonderheiten bei der Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen
Walter Fries Unternehmensberatung stellt Bewertungsverfahren vor
Die zunehmende Etablierung des wertorientierten Managements in den letzten Jahren hat in logischer Konsequenz auch zu einem erhöhten Bedarf an Unternehmensbewertungen geführt. Die Methodik der Unternehmensbewertung zählt dabei zu den in der betriebswirtschaftlichen Theorie und Praxis stark und häufig kontrovers diskutierten Fachgebieten. Insbesondere in den letzten Jahren wandelten sich die Verfahren zur Durchführung der Bewertung aufgrund der Einflüsse aus dem angelsächsischen Raum zunehmend. Wo früher die Substanzbewertung im Vordergrund stand, sind heute marktwert- und ertragswertorientierte Verfahren üblich.
Die Bewertung eines Unternehmens kann dabei grundsätzlich aus verschiedensten Gründen erfolgen. Diese sind in der Praxis insbesondere der Kauf und Verkauf von Unternehmen, Ein- und Austritt von Gesellschaftern, Kapitalveränderungen, Zuführung von Eigen- und Fremdkapital, Entschädigungen und Abfindungen. Darüber hinaus gibt es Gründe, die aus vertraglichen Grundlagen oder gesetzlichen Vorschriften resultieren.
Das Interesse des Unternehmers am Wert der eigenen Firma sollte hier auch nicht vergessen werden. Im Rahmen der fundamentalen Bewertungsverfahren wird festgestellt, dass die Ermittlung von Unternehmenswerten unabhängig von Art und Größe des Unternehmens vorzunehmen ist. Allerdings mit der Einschränkung, dass in Einzelfällen Besonderheiten zu beachten sein können. Dies gilt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Typisch für KMU sind Risiken, die sich aus der Abhängigkeit von einigen wenigen bedeutenden Kunden und Lieferanten ergeben. Kleine und mittlere Unternehmen verfügen meist über eine deutlich weniger diversifizierte Produktpalette als branchengleiche Großunternehmen und beliefern häufig nur einen regional eng begrenzten Markt.
Ein weiteres Risiko stellt bei eigentümergeführten Unternehmen – vielfach bei KMU anzutreffen – die ausgeprägte Abhängigkeit des Unternehmenserfolgs von der Person des Eigentümers dar. Darüber hinaus ist aufgrund der in der Regel fehlenden Börsennotierung der KMU die Transparenz der entsprechenden Unternehmen nicht in dem Maße gegeben, so dass der Verkauf der Beteiligung mit wesentlich höherem Zeitaufwand und Transaktionskosten verbunden ist.
Dies sind nur einige Parameter, die sich entweder positiv oder negativ auf den Wert eines Unternehmens auswirken. Es zeigt aber auch auf, dass es wichtig ist, als Unternehmer regelmässig die Treiber zur positiven Gestaltung des Unternehmenswertes zu überprüfen. Dieser komplexe Prozess erfordert Erfahrung und den Sachverstand des Gutachters. Die Walter Fries Unternehmensberatung beschäftigt sich seit 25 Jahren unter anderem mit dem Thema Unternehmensbewertung.
Ansprechpartner
Holger Fries
Telefon: 06021/35420
E-Mail: h.fries@walterfries.de





