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PRODUKTNEUHEITEN
Adaptronische Systeme für Automotive Anwendungen
Intelligente Systeme erweiteren die Einsatzgrenzen herkömmlicher Produkte
Die Adaptronik bietet ein innovatives Lösungspotenzial für die strukturmechanische Optimierung von verschiedensten maschinenbaulichen Produkten. Großes Interesse zeigt die automotive Branche. Hier verspricht die Technologie durch neue strukturmechanische Ansätze zu unterstützen.
Insbesondere bei Noise-, Vibration-, Harshness-Problemen (NVH) können auf Basis von Active Vibration Control (AVC) und Active Structural Acoustic Control (ASAC) vorhandene Aufgabenstellungen gelöst werden. In der Regel bestehen adaptronische Systeme aus Aktoren, Sensoren, Reglern und Software, wobei im Gegensatz zur Mechatronik eine weitgehende Integration in die jeweilige Applikation erreicht wird. Daneben steht der Aspekt der Selbstanpassung im Vordergrund.
Neben Anwendungen der Schwingungsreduktion können mit Hilfe der Adaptronik sicherheitstechnische Eigenschaften im Crash fall optimiert sowie Strukturen aktiv überwacht werden (Health Monitoring). Bei der technischen Lösungsfi ndung können typischerweise diskrete Interfacestrukturen, flächige Wandlersysteme sowie diskrete Kompensatoren, aktive Tilger und schaltende Systeme unterschieden werden.
Nachdem in der Vergangenheit besonders im Bereich der Materialsysteme und Komponenten, speziell bei piezokeramisch basierten Aktoren, große Fortschritte erzielt wurden, besteht ein erhöhter F&E-Bedarf zur effizienten Kompetenzvernetzung und der Ausbildung einer geschlossenen, integrativen Entwicklungssystematik, die wesentliche numerische und experimentelle Methoden vereint. Darüber hinaus sind die Aspekte der serientauglichen Systemintegration und Fertigung von zentraler Bedeutung.
Ziel muss es jetzt sein, die Technologie in die kommerzielle Nutzung zu überführen. Daher sind Entwicklungskosten und -zeiten zu senken und die Zuverlässigkeit der aktiven Systeme zu steigern. Mit dieser Motivation arbeitet das Fraunhofer LBF in nationalen und internationalen F&E-Projekten. Dabei wird eine enge Kooperation mit Industrie und Wissenschaft praktiziert.
Ansprechpartner:
Dr. Tobias Melz
Telefon: 06151 705252
E-Mail: tobias.melz@lbf.fraunhofer.de
Michael Matthias
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E-Mail: michael.matthias@lbf.fraunhofer.de





